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DIE STORY

Wie viele Menschen, liebe auch ich das Reisen. Nach dem Abi ging es als AuPair in die USA, nach dem Studium quer durch Australien und Südostasien und nach 11 Monaten Berufstätigkeit reiste ich von Kanada bis nach Panama.

 

In Südostasien und Zentralamerika habe ich gemerkt, dass ich anders reisen wollte als typische Backpacker. Ein Selfie hier, ein Selfie da, auf Elefanten reiten, mit Delphinen schwimmen, „westernized food“ essen, am Strand liegend günstige Cocktails trinken und im „Cancun“ Shirt nach Hause fliegen, um zu beweisen, dass man in Mexiko war, ohne Mexiko wirklich kennen gelernt zu haben. Ich will mehr als das. Ich will den Charakter eines Landes spüren, will mit Einheimischen sprechen und mehr mit nach Hause nehmen, als Bilder von mir, vor irgendwelchen Sehenswürdigkeiten.

Vor allem während meiner Zeit auf Kuba, hat sich meine Einstellung noch mehr verändert.

Ich habe Backpacker getroffen, die sich beschwerten, dass es auf der ganzen Insel nicht ein H&M gibt, Backpacker, die knauserig waren beim Trinkgeld geben, die nicht mal ansatzweise versucht haben, zu verstehen, wieso Kuba so ist, wie es ist.  Nirgendwo habe ich das Reisen so sehr hinterfragt, wie auf Kuba.

Deswegen war für mich schnell klar, dass ich nicht mehr nur einfach reisen will, sondern auch etwas zurück geben will. Und dann kam die Idee, meine Liebe für das Reisen mit dem Fahrrad, mit einer Spendenaktion zu verbinden. "Wheels Of fortune" war geboren und dann ging alles ziemlich schnell.